Unterwegs im Modeviertel von Mailand

In Mailand wird Ihnen unweigerlich die aller-grösste Auswahl an Kleidermode zuteil!
Dort finden Sie neben extravaganten Boutiquen eine Vielzahl an Modemessen und Modeschauen. 

Wer auf die Suche nach speziell schöner Mode geht zieht in die sogenannte “Quadrilatero d’oro della moda” – das goldene Modeviertel. Juweliere, Boutiquen und Ateliers der bedeutenden Modemarken präsentieren sich hier. Die Bezeichnung leitet sich aus dem aus vier Strassen entstehenden Rechteck ab; – der  «Via Monte Napoleone, Via Alessandro Manzoni, Via della Spiga» und der «Corso Venezia». Dementsprechend gilt es als «Quadrat der Mode».

Aus aller Welt bestaunen hier Shopping Liebhaber die Schaufenster und Geschäfte. Die wahre Haute Couture wird hier zelebriert. Mailands Atmosphäre mit seiner exquisiten Altstadt, den zahllosen hübschen Cafés und Modeenthusiasten wie Sand am Meer sorgt für ein gelingendes Shopping-Erlebnis!

Sämtliche Marken von  Armani, Versace, Alberta Ferretti, Dolce e Gabbana, Prada, Fendi, Luois Vuitton, Chanel, Bottega Veneta, Gucci, Bulgari, Cartier, Valentino bis hin zu Gianfranco Ferrè sind hier vertreten.

Die «Via Monte Napoleone» macht das Herz des Modeviertels aus, eine der teuersten Strassen der Welt, vergleichbar mit der «Fifth Avenue» New Yorks und dem «Champs d´Elysee» in Paris. Schon im 18. Jahrhundert war die Strasse bei Fremden äusserst beliebt, und nach Kriegsende setzte sich die «Via Monte Napoleone» endgültig als eine der wichtigsten Einkaufsstrassen der Welt durch. Auch die «Via Manzoni» zählt zu den elegantesten Strassen weltweit. 

Im Modeviertel befindet sich auch das Poldi Pezzoli Museum und das Bagatti Valsecchi Museum. Der Palazzo Morando mutet individuell erfrischend an, er ist Sitz des neuen Museums der Mode. Interessant sind auch die berührende Franz von Paola Kirche, der weitläufige, fürstliche Palazzo Gallarati Scotti und der elegante Palazzo Borromeo d´ Adda mit seinen grün bewachsenen Arkaden.

In der Nähe des Modeviertels zeigt sich der Corso Vittorio Emanuele, eine breite und lange überdachte Fussgängerzone, die sich ebenso neben dem Dom befindet. Seine vielfältigen Modegeschäfte geniessen Kultstatus. Abends wandelt sich der Corso Vittorio Emanuele mit reichlich Auswahl an Kinos und Bars zur Vergnügungsstätte für unzählige Mailänder .
Der Autor konnte dort einen wundervollen Abend samt wohlschmeckendem Nachtessen im Restaurant Savini verbringen.

Mailand
Modemessen
Spurensuche

Modeerkundungstour in Mailand

Vor kurzem habe ich die «BIT Milano» besucht, eine Tourismusmesse. Angereist per Zug, unterwegs mit der U-Bahn. Mailand erweist sich als angenehm, und ich denke, dort komme ich zurecht. Auch dank des Smartphones und seinen allerlei Möglichkeiten, um zu recherchieren.

Schon erwartet mich dort das moderne Mailand am Platz Garibaldi, an welcher Stelle ich mir einen Zwischenhalt verschaffe. Noch immer wird da gebaut, vor einer Baustelle ein grosses Plakat von «Zara». «Wie mein Besuch wohl wird?»

Von einem Redakteur des Fachmagazins «Textilwirtschaft» erhielt ich jedenfalls folgende Tipps:

Dank der Tipps bin ich losgezogen und habe mich in Mailand nach Mode umgeschaut. Ein echtes Einkaufsparadies! Angereist bin ich mit der Bahn und habe dort eine der schönen Plätze und die Strassenbahn bestaunt. Ein Strassenmusiker hat gespielt, ins Modeviertel bin ich darauf mit der Metro gefahren.

Begonnen habe ich bei Brian & Berry, die zum «Boggi» Konzern gehören. Die Einkaufsmeile spendet mir ein vertikales Einkaufserlebnis, mit Cafés, Schönheitssalon, Coiffeur und Restaurant, alles speziell, um gepflegt zu erscheinen. Den «Boggi-Konzern» sollte ich kontaktieren. Er lässt seine Kollektionen fast ausschliesslich in Süditalien nähen.

Die Mode teilt sich in drei verschiedene Klassen ein; in die qualitätsbewusste, traditionelle Mode, die Luxusmode, hier insbesondere Taschen sowie die schnelllebige, spontane, aktuelle Mode. Hinsichtlich traditioneller Mode habe ich einige Geschäfte aufgespürt und Gespräche mit den Verkäufern geführt. Auch wenn meist nur Italienisch sprechend, wird ausführlich auf jeden Kunden eingegangen.

Auch künftig werden wohl ungezählte Modebewusste in diesem schicken Viertel trendige Fashion aufsuchen. «Mango» und Myriaden von anderen Geschäften überraschen mit grosser Vielfalt und Ideenreichtum für modische Zeitgenossen.

Für gute Schuhe lohnt sich die Reise nach Milano, im Modeviertel und etwas ausserhalb des Zentrums sind mir mehrere Schuhmacher aufgefallen.

Mailand bietet zudem zahlreiche schöne Cafés und eine grosse Burganlage. Die meisten Ziele sind bequem zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen. Mir hat Mailand richtig gefallen, auch bei diesmal verregnetem Nachmittag.

Ich habe mit den Mailändern nette Gespräch geführt und lade gerne ein mit mir die pulsierende Modestadt Mailand zu entdecken.

Mailand
Modemessen
Modeviertel

Zürich, dank reichlich Geld – Modestadt

Ich lebe in der Region Zürich. Die Bahnhofstrasse gilt als eine der teuersten Shoppingmeilen weltweit. Die Marken sind hier durch exklusive Läden vertreten. Sogar ein Kaufhaus wird umgebaut, um noch mehr elegante Läden für die vermögenden Einheimischen und Touristen zu schaffen. Aus dem ehemaligen «Manor» entsteht ein mondäner Einkaufspalast.

«Die Kaufkraft in Zürich ist äusserst hoch, hier bekommen wir beste Qualität,» so ein Verkäufer. In einem andern Geschäft: «Wir begegnen Kunden, die gezielt nach teuren Preisen suchen. » Ganz klar, wer sich in exklusiver Lage umsieht, sinnt besondere Mode zu finden.

An der Bahnhofstrasse drehte ich eine kurze Runde. Der Schneider Adrian Tocai assistiert im 5. Stock gegenüber vom Globus, seine Webseite ist aaos.ch. «In Zürich solltest Du Top Qualität liefern, nur so kannst du die Mieten zahlen.»

Ich passierte folgende Modegeschäfte, an welchen Stellen dessen Personal engagiert verkaufen muss, um die Kosten zu decken. Dessen Motto: «Vor allem sollen die Kunden Freude am Shoppen haben.» Es bestehen einige Geschäfte, welche Exklusivität versprühen. Wo man dem Gefühl zuteil wird, nur mit viel Geld willkommen zu sein. Hingegen betrifft Zürich glücklicherweise nur selten eine solche Barriere.

Selbstverständlich besuchte ich auch einige Geschäfte und sprach mit den jeweiligen Verkäufern. Gerne möchte ich diesen Beitrag noch mit Interviews anreichern.

Besonders gut gefiel mir das Bekleidungsgeschäft von COS. Es befindet sich in einer ehemaligen Bank. Die Schliessfächer begrüssten mich in Kombination mit Mode. «Eine wahre Augenweide!»
Ein äusserst freundliches und zuvorkommendes Personal, ohne künstliche Gefälligkeiten.

Als persönlicher Gästebetreuer bin ich gerne in Zürich mit Shoppingfreunden unterwegs. Eine Kollegin in Zürich ermunterte mich Kartons zu verkaufen, welche ansonsten nur weggeworfen würden. Vielleicht hat jemand daran Freude;

Als nächstes gedenke ich die Bahnhofstrasse nochmals auf den Spuren von Uhren abzuklappern. Hierzu verweise ich gerne auf die entsprechende Themenseite. Ich veröffentlichte dort zahlreiche Ideen zu Uhren und Reisen;

Umweltfreundliche, faire Kleidung

In seinem Buch «Die Kunst kein Egoist zu sein» empfiehlt David Richard Precht die nachhaltige Webseite utopia. Auf der Plattform werden Ideen für eine umweltverträgliche Zukunft aufgezeigt. Wir alle kommen nicht umhin uns zu kleiden. Baumwolle benötigt massenhaft Wasser, um zu gedeihen und ihre Verarbeitung einen hohen Arbeitsaufwand.

Allein schon daher sollte Mode nicht als Wegwerfartikel gesehen werden. Länger sich daran zu erfreuen, nicht auf Kinderarbeit wie Hungerlöhne einzugehen und insofern faire Preise zu bezahlen; all dies erwirkt einen essentiellen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

Insbesondere nachhaltige und faire Modelabels sind auf Utopia zu finden.
Kleidungstipps auf Utopia

Auf Utopia hier speziell, vegane Lederlabels ohne Kunststoff-Basis;
Veganes Leder auf utopia

Grundlagen für Textilen

Textilien liegen folgende Rohstoffe zugrunde. Zu beachten, dass Textilien die Natur belasten und zu deren Herstellung meistens Chemie benutzt wird. Eine sorgsame Verwendung ist daher angebracht. Das Faserkabinett des Textilmuseums beschreibt ausführlich die Materialien .

Flachs/Leinen 🧶
Aus der Naturfaser Flachs wurde einst vermehrt Garn gewonnen und zur Kleidung weiterverarbeitet. Die Behandlung gestaltet sich relativ aufwändig. Zudem lässt sich Flachs schwerer bügeln als herkömmlichen Stoff. Die Flachspflanze Leinen wächst heute als traditionelle Faser- und Ölpflanze in Asien, Europa, Nord- und Südamerika sowie in Australien.

Schafswolle 🐑
Auch von Ziegen, Alpakas und anderen Nutztieren kann das Fell geschoren werden, um damit die entstandene Wolle zu spinnen. Ein solch dickes Garn ergab sich, welches einerseits echten Wärmeschutz garantiert und andererseits sorgfältiger Pflege bedarf.

Baumwolle 🥼
Leicht zu verarbeiten, robust und pflegeleicht ist dieser Stoff, sodass er sich in der Neuzeit als Material für Textilien durchsetzte. Vor allem ist Baumwolle einwandfrei atmungsaktiv und angenehm zu tragen.

Seide 🧵👘
Durch die Seidenraupe erzeugt, verleiht die hauchdünne Seide ein äusserst sanftes & angenehmes Gefühl auf der Haut. Er mutet auffallend zart an, dieser aufwändige Stoff, der sich färben lässt. Einst zählte die Seide als wichtigstes Handelsgut Chinas, deren Handelswege heute noch Seidenstrasse heissen.

Leder/Pelz 🧤
Beide Stoffe sind sehr umstritten, weil Tiere dafür getötet werden. Bei der Fleischgewinnung wird so die Haut weiterverarbeitet, z.B. auch für Schuhe. Der Gerber ist ein sehr alter Handwerksberuf. Beim Pelz werden die Haare mitverarbeitet.

Kunstfaser 🦺🧥
Nur dank künstlicher Fasern können wir genügend Textilien produzieren. Dichte Windjacken, Regenschutz und vieles mehr ist nur mit Kunstfasern ausstaffiert möglich. Hierfür wird auf Energie und Chemie gesetzt.

Veganes Leder 👜
Vielerlei liefert hier die Basis für dieses ökologisch nachhaltige Leder. Beispielsweise aus Obstschalen und anderen Nahrungsresten, insbesondere aus Ananas und Äpfeln, des weiteren Kork und Pilzen. Hauptsächlich, um bei dessen Herstellung Kunststoff zu vermeiden. Insgesamt tut sich da in nächster Zeit einiges. Mehr und mehr pflanzliche Materialien werden geprüft, um die Züchtung von Tieren für Modeartikel sukzessive zu verbannen.

Rezept und Beispiel von veganem Leder; Apfelschalen 🍏
Während der Produktion von Apfelsaft fallen Reste an. Kerne, Schalen, und Stiele machen die Basis für vegane Lederimitate aus. Apfelreste werden getrocknet, pulverisiert und schliesslich mit recyceltem Kunststoff durchmengt. Unter dem Label Sohotree produzieren zwei junge Schweizer Handyhüllen, Portemonnaies und Schlüsselanhänger daraus. Ebenso gut eignet sich Apfelleder sogar für Hüllen von Notizbüchern.

Weiteres Beispie von veganem Leder; Evo by Fulgar 🧉
Aus Rizinusöl, einem erneuerbaren Rohstoff, wird die Faser namens Evo by Fulgar gebildet. Ihre Beschaffenheit ist federleicht, atmungsaktiv, dehnbar, und sie beginnt sogleich zu trocknen. Kaum Wasser benötigt die Rizinuspflanze und konkurriert weder mit Nahrungsmittelproduktionen für Menschen noch für Tiere. Dank ihrer Eigenschaften, vermag sie einer breiten Anwendung zu dienen, beispiesweise für Bodysuits oder Strumpfhosen.

Unter dem Wollschäfchen geht’s weiter;⬇⬇⬇

Papierhüte aus Gras 👑
Das Verwenden von Grasfasern anstelle von Holz zur Papierherstellung bietet viele Vorteile. Grasfasern sind ein natürlicher Rohstoff, der hierzulande reichlich wächst. Im Gegensatz zur Holzfaserproduktion entsteht bei der Herstellung von Grasfaserpapier nur fünf Prozent des CO₂-Ausstoßes, und der Wasserverbrauch ist minimal. Das Gras, das für die Produktion verwendet wird, wächst schnell nach und stammt oft von ungedüngten Ausgleichsflächen, welche keiner Herstellung von Tierfutter dienen. Graspapier ist zwar etwas weniger reißfest als herkömmliches Papier und nicht reinweiß , aber es eignet sich prima für verschiedene Anwendungen wie Papierhüte, Servietten und natürlich für mehr.

Tritan 🎀
Wie Glas mutet es an, hingegen ist´s ultraleicht und bruchsicher. Der patentierte Kunststoff Tritan ist überdies spülmaschinenfest und geruchsneutral. Mit einigen Vorteilen mehr überrascht er: Frei von Schadstoffen wie Östrogen aktivierende Materie oder Weichmachern, die durch Plastikherstellung teils in Chemikalien enthalten sind, birgt er spannende Potentiale. Vollständig ist er rezyklierfähig und einfach zu entsorgen. Aus solchen ausgedienten Trinkflaschen kann man auch lustige Fastnachtkleidung basteln.

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Shoppen für einen gedeckten Tisch

Ich wuchs in Selb auf, einer Porzellanstadt in Nordbayern. Meine Ausbildung absolvierte ich in einer Porzellanfabrik und betreute später dessen Musterzimmer. Dort wurden unsere Dekore gezeigt und immer wieder ein Tisch eingedeckt. Diese Tradition ging mittlerweile verloren. Ein schön gedeckter Tisch beschert seinen Gästen festliche Freude und beschwingt die vollständige Atmosphäre.

Wer sich für Mode begeistern kann, dem sei empfohlen, sich ebenso einmal in Selb umzusehen. Dort gibt es zwei Outlets mit führenden Modemarken. Vornehmlich winkt in Selb nun aber das Porzellan den Besucher, damit jener inspiriert zuhause einen freundlichen Tisch decken kann. Porzellanmarken wie Arzberg, Villeroy & Boch oder Rosenthal haben dort ihre Geschäfte, und selbstverständlich finden sich dort passende Gläser und erlesenes Besteck.

Es gibt einen Webauftritt auf Porzellanreisen, worauf sich die Region ausführlich und verständlich erklärt. Freilich helfe ich bei der Ausarbeitung einer dahingehenden Reise gerne weiter, inklusive Insidertipps. Sollte ich in der Region im Künstlerhaus sein, so übernehme ich gerne die Stadtführung.

Hier geht’s zur Webseite Porzellanreisen

Textilmuseum St. Gallen

In der Region am Bodensee wurde Flachs angebaut. Daher entwickelte sich schon sehr früh eine Textilwirtschaft. Die Herstellung erfolgte in Heimarbeit, Kaufleute hatten dafür gesorgt, dass die Kleidung die ortsansässigen Menschen erreicht.

Im Zuge der Industrialisierung und dank gewiefter Technik erwachte St. Gallen zu einer Hochburg der Textilwirtschaft. Das Textilmuseum erinnert an jene Entwicklungsphasen längst vergangener Zeiten. Es verfügt über feste Ausstellungen, wie z.B. alle Infos zu Fasern oder zum Arbeitsumfeld und über Sonderausstellungen.

Bei meinem Besuch im November 2021 wurde die Wirkung von Kleidern in der Politik gezeigt und damit an das Frauenstimmrecht erinnert, welches vor 50 Jahren in der Schweiz eingeführt wurde. Mir gefielen besonders die damaligen Wahlurnen, wonach die Besucher dazu konkret gefragt wurden, was ihnen gefällt und was missfällt.

Das Museum rief meine Bewunderung hervor. seine Ausstellungen sind lebendig, fundiert und verständlich dokumentiert. Das Museum beinhaltet ebenso eine Textilbibliothek mit allerlei Literatur über Textilien, aber auch Schnittmuster und Entwürfe.
Folgende Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken;

Das Museum befindet sich in der Innenstadt, mit Lounge und einem reichhaltigen Museumsladen. Immer wieder finden Anlässe statt. Das Museum richtet sich an Schulklassen und nimmt seine Verantwortung zur Nachhaltigkeit ernst.
Folgende Fotos zur Vergrösserung einfach anklicken;

Hier die Informationen für Schulklassen mit Workshops, die wahrscheinlich auch für Besuchergruppen veranstaltet würden. Auf Anfrage gibt es in mehreren Sprachen Führungen durch das Museum;
Workshops vom Textilmuseum

Textilmuseum St. Gallen
Vadianstr. 2
CH-9000 St. Gallen

+41 71 228 00 10
lklkjlkjlkjl info@textilmuseum.ch
lkjlkjlkj textilmuseum.ch

Öffnungszeiten:
Täglich: 9:00 – 17:00 Uhr

Ostschweizer Modereise

St. Gallen präsentiert eines der schönsten Klöster weltweit sowie das geschmackvolle Textilmuseum. Dazu eine malerische Altstadt, ein gutes Hotel namens Einstein und das Appenzeller Land oder den Bodensee als Ausflugsziel.

Im 19. Jahrhundert galt St. Gallen als weltweit führende Textilstadt. Ihre Fabrikanten verkauften an Modemachern auf der ganzen Welt ihre Stoffe. Dazu trug der Erfindergeist des Unternehmens Saurer in Arbon bei, welches moderne Textilmaschinen produzierte.

Im Textilmuseum kann sich der Gast über die Grundlagen von Stoffen und damit die Mode informieren. Immer wieder kündigen sich hier sehenswerte Ausstellungen an. Insbesondere das Anliegen Nachhaltigkeit fordert das Augenmerk des Museums.

St. Gallen beherbergt eine renommierte Wirtschaftshochschule, die HSG. Wer einen prima Ausflug erleben möchte kann vorwiegend eine Reise in die Ostschweiz unternehmen. Bei deren Organisation bin ich gerne behilflich.

Reise ins Tessin und die Lombardei

Ein bezauberndes Reiseziel in Europa wartet mit Seen am Rande der südlichen Alpen. Hier empfehlen wir den Lago Maggiore, den Lago Lugano und den Comer-See. Auffindbar sind sie im Schweizer Kanton Tessin und in der italienische Region Lombardei.

Wer auf den Spuren der schönen Reichen wandelt, der/diejenige wird in dieser Region fündig. Wegen ihrer herausragend charmanten Landschaft, exklusiven Hotels, exzellenten Küchen und vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten zieht die Region zahllose Menschen an.

Ich bin gerne dort und organisiere mit Vergnügen für Sie eine Reise dorthin. Als Reisejournalist betreue ich das Tessin auf meiner Webseite zur Schweiz und habe für die italienische Seite der Region, genauer für die Lombardei, ebenfalls einen Webauftritt geschaltet.
Mir bei Bedarf einfach Ihre Wünsche schreiben, welche ich gern bereitwillig annehme.
Höhepunkt würde hiernach sicherlich der Ausflug nach Mailand werden, die Stadt der Mode.

Hier ein paar Links dazu:
Tessin
Lombardei
Mailand

Mode der TikTok Generation

Eine Recherche von Public Eye untersucht das Geschäftsmodell von Shein. Wessen Name leider der Bedeutung «Schein» nachkommt, denn Mode ist mehr und mehr zu einem Prestige auf kosten anderer verkommen; anstatt Kleidung auszumachen, die den Körper schützt.

Shein verkauft über soziale Netzwerke mit einem ausgefeilten Geschäftsmodell. Bewertungen, oft via kurzen Videos, bringen Käufern Punkte zu Gunsten ihrer nächsten Bestellung. An Qualität scheint Shein erfahrungsgemäss wenig Interesse zu haben, statt einer Rücksendung wird einfach der Kaufpreis erstattet.

Shein produziert seine Mode in China, die Löhne dort sind deutlich höher als in Bangladesch, die Lebenshaltungskosten durchaus mit Europa vergleichbar. Es gelten Arbeitsgesetze, die für Wanderarbeiter jedoch keine Rolle spielen. Reichlich Geld zu verdienen heisst hier Antrieb. Um mit einer Anstellung bei Shein zu rechnen, muss es Shein mit den gesetzlichen Regelung nicht so genau nehmen, und in entlegenen Dörfern fehlt es an Vielem.

Ebenso auf reges Interesse der Begutachtung von Public Eye, nämlich am Ende der Recherche mögen wohl die offensichtlichen Qualitätsmängel stossen. Doch leider heutiger Standard in der Modeindustrie.
Wie nur dazu passen die der Mode angehörenden Glitzerwelten?

Public Eye Recherche: Schuften für Shein

Auf unserer Plattform zu Fairtrade wettern wir gegen die Wegwerfgesellschaft. Schliesslich ist es eine ungemeine Ressourcenverschwendung, wenn Kleidung nicht mehr schön gefertigt wird, weil sie aufgrund ständig wechselnden Modetrends nur weinige Male getragen wird. Wenn schon Baumwolle durch zuhauf Wasser wächst, so sollten wir der Natur insbesondere in Sachen Mode Respekt zollen.

Public Eye hat uns die Studie als PDF zur Verfügung gestellt, jederzeit gerne herunterladen;